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Erste Honigernte bei den Waldschul-Bienen

„Gut, dass es etwas geregnet hat,“ meint der Leiter der Schulimkerei, Christian Ph. Storm. „Dann fliegen die Bienen nämlich nicht aus, sondern kümmern sich um den schon gesammelten Honig. Sie trocknen ihn und verdeckeln die Waben.“ Erst dann ist der Honig nämlich reif und kann geerntet werden.

Am Montag konnte der Wahlpflichtkurs Imkerei der 9. Klassen ans Werk gehen und nach Wochen der intensiven Pflege die erste Honigernte einfahren. Das ist aber in einer Unterrichtsstunde nicht getan. Den ganzen Vormittag waren die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, die Honigwaben zu entnehmen, sie wieder vorsichtig zu entdeckeln, die Waben zu schleudern, den Honig zu filtern und am Ende in Gläser abzufüllen, die mit einem selbst gestalteten Etikett versehen wurden.

„Alles klebt!“ ist Nils entsetzt – aber Saubermachen gehört dazu und die Schüler sind zuverlässig, alles wieder in Ordnung zu bringen. Denn die Bienen machen keine Pause, sondern sind schon dabei, die nächsten Waben zu füllen. „Demnächst steht die Lindenblüte an und wir wollen davon natürlich auch Honig haben.“ Storm ist zuversichtlich, dass auch weitere Ernten gelingen. Und die Schüler können stolz sein auf ihr bisheriges Ergebnis: Vier Bienenvölker haben fast 20 kg Honig produziert. In kleine Gläschen gefüllt werden sie ganz schnell viele Abnehmer finden.

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